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IT-Projekt aus Wirtschaftsinformatik

am Institut für Wirtschaftsinformatik -Software Engineering der Johannes Kepler Universität Linz

Beispiele für Aufgabenstellungen

Leitung: Dr. Stefan Schiffer

PROJEKT 1

 

 

PROJEKT 2

 

 

 

PROJEKT 3

 

 

Augmented Reality für historische Bauwerke mit easy4U

Customer Relationship Management System für die Gesellschaft für Kulturpolitik OÖ

UI-Prototyp für virtuelle Anatomie im AKh Linz

 

Jedes Team (max 5 Personen) arbeitet selbstverständlich nur an einem Projekt, je nach Schwierigkeit und Projektumfang kann es aber möglich sein, dass sich mehrere Teams um ein Projekt kümmern und sich die Arbeit aufteilen (zB Konzeption & Dokumentation, Entwicklung, Qualitätssicherung usw).

 

Die Teilnehmer/innen sind zudem ausdrücklich eingeladen eigene Projekte vorzuschlagen.

 

Diesbezügliche Anfragen per E-Mail an stefan@schiffer.at oder Telefon an +43 699 12547249.

 

Bildquelle: easy4u.at

Augmented Reality für historische Bauwerke mit easy4U

 

easy4U entwickelt histARy, eine Plattform für die standortbasierte Veröffentlichung von historischen Bildern (Fotos, Zeichnungen, Gemälde usw) unter anderem von Baudenkmälern. Die Bilder sollen aus der Community kommen und möglichst unter einer Open Commons Lizenz stehen. Zudem ist eine App mit Nutzung von Augmented Reality (AR) für Smartphones und Tablets geplant. easy4U hat große Erfahrung mit AR-Anwendungen.

 

Im Rahmen des Projekts soll ein einfacher aber funktionsfähiger Prototyp für eine noch festzulegende Komponente von histARy im Bereich historischer Bauwerke entstehen, um die Möglichkeiten der Plattform gegenüber Experten zu demonstrieren, zB Architekten, Historiker oder das Bundesdenkmalamt.

 

easy4U stellt einen Rahmen für die Systemarchitektur zur Verfügung und unterstützt Konzeption und Entwicklung mit Knowhow und Programmierleistungen.

Schwierigkeitsgrad

Projektumfang

★★☆☆
☆☆

 

Bildquelle: gfk-ooe.at

Customer Relationship Management System für die Gesellschaft für Kulturpolitik

 

Die Adressverwaltung der Gesellschaft für Kulturpolitik OÖ gfk soll fachlich und technisch auf neue Beine gestellt werden. Vorgesehen ist eine Open-Source-Lösung, etwa auf Basis von SugarCRM, vtiger oder einer anderen Software, die den (eher einfachen) Bedürfnissen von gfk entspricht.

 

Als Ansprechpartnerin steht die Geschäftsführung zur Verfügung. Sie kann Auskunft über die Anforderungen an das CRM-System und die wesentlichen terminlichen, organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen geben.

Schwierigkeitsgrad

Projektumfang

☆☆
★★

 

Bildquelle: aec.at

UI-Prototyp für virtuelle Anatomie im AKh Linz

 

Am AKh Linz beschäftigt man sich an der Abteilung für Radiologie und anderen Abteilungen mit virtueller Anatomie, insbesondere für die Ausbildung.

 

Um die grundsätzliche Umsetzbarkeit von diesbezüglichen Ideen zu zeigen, soll ein User-Interface-Prototyp für mobile Geräte entwickelt werden, mit dem es möglich ist, bildliche Darstellungen und textuelle Beschreibungen des menschlichen Körpers (Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen) so zu kombinieren, dass diese für integriertes Lernen standortunabhängig einsetzbar sind.

 

Siehe dazu auch Deep Space Live: Anatomie für alle. Der Wettstreit der Organe.

Schwierigkeitsgrad

Projektumfang

★★
★★★☆☆

ORGANISATION

Nach einer Orientierungsphase, in der auf Basis der individuellen Interessenlagen die Projekte auswählt und konkretisiert werden, bilden die Teilnehmer/innen des IT-Projekts ein oder mehrere Teams (max 5 Personen / Team), erstellen einen Projektplan, nominieren eine/n Projektleiter/in aus ihrem Kreis, identifizieren mögliche externe Ansprechpersonen und Projektpartner und erarbeiten schließlich die geplanten Ergebnisse, die sie im Rahmen einer Abschlusspräsentation vorführen.

 

Die Teams arbeiten selbstorganisiert. Der Kursleiter versteht sich als Berater und Coach. Die Ergebnisverantwortung liegt bei den Teams. Im Falle einer Zusammenarbeit mit externen Projektpartnern vereinbaren die Teams mit den Projektpartnern die zu erbringenden Leistungen.

 

Für das Projektmanagement wird eine bewährte Scrum-Variante eingesetzt.

 

Stimmen zu IT-Projekten
bei Dr. Schiffer

 

Selten habe ich in einer LVA so viel Wissenswertes, Sinnvolles und vor allem Praktisches gelernt.

 

Dass man die LVA als weniger technikaffiner Student der Wirtschaftsinformatik mit machbarem Aufwand positiv abschließen kann ist auch hervorzuheben. Alles in allem war das IT-Projekt eine positive Erfahrung, in der eine Anwendung erstellt wurde, die so auch in der Praxis eingesetzt werden kann.

 

Nur durch solche Projekte wird man wirklich gut in das spätere Berufsleben […] eingeschult.

 

Positiv hervorzuheben ist, dass wir eine relativ kleine Gruppe von 6 Personen waren. Dadurch war es einfach, Termine festzulegen und sich im Projekt gegenseitig abzusprechen.

 

Zuerst möchte ich hervorheben, dass diese eine der wenigen Lehrveranstaltungen ist wo nur grob der Rahmen also ein Thema vorgegeben wird und sich die Studierenden innerhalb dieser Rahmens aber frei bewegen können sprich die eigenen Vorstellungen und Vorgehensweisen sehr gut einbringen können.

 

Erwähnen möchte ich auch noch das ausgesprochen kollegiale und entspannte Klima in der Lehrveranstaltung.

 

Der Aufbau der Lehrveranstaltung war sehr strukturiert und durchdacht. Zu Beginn wurden Impulsreferate von den Kursteilnehmern gegeben, die alle auf den gleichen Wissensstand und auf die gleichen Begrifflichkeiten bringen sollten. Dabei ließ Herr Schiffer die Gruppen recht autonom arbeiten.

 

Alles in allem ein sehr erfolgreiches Projekt an das ich auch noch in einigen Jahren zurückdenken werde. Nicht zuletzt auch wegen der Gruppenmitglieder, die man durch die teilweise intensive Zusammenarbeit besser kennen und schätzen gelernt hat.

 

Last but not least: Die Lehrveranstaltungen an sich waren immer äußerst kurzweilig.

 

Detaillierte Erfahrungsberichte zum IT-Projekt finden sich hier.

 

Lehrziele und Lehrinhalte
des IT-Projekts lt Curriculum Bachelor-Studium Wirtschaftsinformatik

Die Studierenden können Informationssysteme analysieren, entwerfen, implementieren, einführen und/oder evaluieren. Sie verstehen die Theorie und die Praxis der Wirtschaftsinformatik und können sie reflektieren und miteinander verbinden. Sie erkennen die Notwendigkeit des integrierten und sozio-technischen Ansatzes zur Lösung von Praxisproblemen, insbesondere die Integration von betriebswirtschaftlichen, technischen und sozialwissenschaftlichen Ansätzen unter Berücksichtigung wichtiger Rahmenbedingungen wie Rechtsnormen und Rechtsprechung. Sie beherrschen ausgewählte Methoden und Werkzeuge für die Abwicklung von IT-Projekten und sind befähigt, in Teams zu arbeiten und Arbeitsergebnisse zu kommunizieren und zu präsentieren.

Lehrinhalte sind die Anwendung und Integration von betriebswirtschaftlichen, technischen und sozialwirtschaftlichen Lösungsansätzen, Methoden, Werkzeugen und Erkenntnissen im Rahmen eines der Praxissituation entsprechenden IT-Projektes. Die konkreten Projektinhalte (Projektausrichtung und -art) variieren.

Das IT-Projekt wird bewusst nicht als außeruniversitäre "Ferialpraxis" und auch nicht als rein akademische Lehrveranstaltung abgehalten. Vielmehr werden die Studierenden dabei gemeinsam durch ExpertInnen oder PraktikerInnen aus dem "Feld" und UniversitätslehrerInnen betreut, um diese bei der praktischen Anwendung der im Studium erworbenen Kenntnisse sowie beim weitgehend selbständigen Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten zu projektrelevanten, spezifischen Methoden und Werkzeugen zu begleiten. Die Studierenden erbringen vor allem mündliche und schriftliche Beiträge, insbesondere Präsentationen der Projektergebnisse sowie einen Abschlussbericht des Projekts und leisten Entwicklungsarbeiten.

 

Weitere Informationen zum IT-Projekt finden sich hier.

 

Weitere Informationen zum Curriculum für das Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik an der Johannes Kepler Universität Linz finden sich hier.